Lexikon

Milchgebiss

Wildbiologie

Als Milchgebiss bezeichnet man die ersten Zähne eines jungen Säugetiers, die im Zahnwechsel durch das bleibende Dauergebiss ersetzt werden.

Es besteht aus Schneide- und Eckzähnen sowie den vorderen Backenzähnen, den Prämolaren. Die hinteren Backenzähne, die Molaren, haben keine Milchvorgänger und brechen gleich als bleibende Zähne durch. Das Milchgebiss des Rehwildes umfasst 20 Zähne, das des Schwarzwildes und des Hundes jeweils 28.

Für die Altersschätzung ist es sehr nützlich. Beim Rehwild ist der hinterste Milchprämolar im Unterkiefer dreiteilig, sein bleibender Nachfolger nur zweiteilig. Je nach Zählweise heißt dieser Zahn dritter Prämolar oder P4, weil dem Reh der erste Prämolar fehlt. Ein im Frühjahr erlegter Jährling trägt meist noch den dreiteiligen Milchzahn. Auch beim Rotwild ist dieser Milchzahn dreiteilig.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion