Lexikon

Kormoran

Wildbiologie · auch Phalacrocorax carbo

Der Kormoran ist ein großer, dunkler Wasservogel mit Hakenschnabel, der tauchend Fische jagt und danach oft mit ausgebreiteten Flügeln sein Gefieder trocknet.

Kormoran im Brutkleid mit halb ausgebreiteten Flügeln, weißen Wangen, weißem Schenkelfleck und kräftigem HakenschnabelMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Kormoran im Brutkleid · KI-generierte Illustration

Er ist rund 80 bis 95 cm lang und wiegt rund 2 bis 3 kg. Das Gefieder ist schwarz mit bronzegrünem Schimmer, Kinn und Wangen sind weiß; zur Brutzeit trägt er einen weißen Fleck an den Schenkeln und weiße Federn am Kopf. Alle vier Zehen sind durch Schwimmhäute verbunden. Er schwimmt tief im Wasser und hält den Schnabel leicht schräg nach oben. Weil sein Gefieder Wasser aufnimmt, sitzt er nach dem Tauchen mit gespreizten Flügeln auf Pfählen, Steinen oder Bäumen.

Er frisst fast nur Fisch, im Schnitt rund 400 bis 500 g am Tag, und brütet in Kolonien, meist auf Bäumen in seenreichen Landschaften. Weil er an Teichwirtschaften und in Flüssen Fischbestände schädigen kann, ist er umstritten. Das Bundesjagdgesetz führt ihn nicht als Wild.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion