Lexikon

Endwirt

Wildkrankheiten · auch Definitivwirt

Als Endwirt bezeichnet man das Tier, in dem ein Parasit geschlechtsreif wird und sich geschlechtlich fortpflanzt.

Vom Endwirt aus gelangen Eier oder Larven in die Umwelt oder in einen Zwischenwirt. Beim Fuchsbandwurm ist vor allem der Fuchs Endwirt, seltener sind es Hund und Katze; sie stecken sich an, wenn sie Mäuse mit Bandwurmlarven fressen. Ein Hund wird also nicht dadurch zum Endwirt, dass er einen Fuchs apportiert. Beim Großen Leberegel sind Wiederkäuer die Endwirte, beim Erreger der Toxoplasmose die Katzen.

Manche Parasiten nutzen dasselbe Tier als End- und als Zwischenwirt: Bei den Trichinen leben die erwachsenen Würmer im Darm des Wildschweins, ihre Larven kapseln sich in dessen Muskulatur ein. Ein Wirt, über den der Entwicklungskreislauf nicht weitergeht, wie der Mensch beim Fuchsbandwurm, heißt Fehlwirt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion