Lexikon

Zielfernrohrmontage

Waffenkunde

Die Zielfernrohrmontage verbindet das Zielfernrohr mit der Waffe und muss es so fest und wiederholgenau halten, dass sich die Treffpunktlage nicht verändert.

Gängige Bauarten sind die Festmontage mit fest verschraubten Ringen, die Schwenkmontage, die Suhler Einhakmontage, die vor allem an Kipplaufwaffen verbreitet ist, die Sattelmontage und die Aufschubmontage. Abnehmbare Montagen erlauben es, das Zielfernrohr für den Transport oder zum Schießen mit offener Visierung abzunehmen; gute Systeme kehren danach in dieselbe Treffpunktlage zurück.

Die Montage soll so niedrig sitzen, wie es das Objektiv zulässt: Je höher die Optik, desto größer der Abstand zwischen Visierlinie und Laufachse. Nach jeder Montage oder Lockerung folgt ein Kontrollschuss. Bohrungen an der Systemhülse, einem wesentlichen Teil der Waffe, sind Sache des Büchsenmachers.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion