Lexikon

Sechserbock

Wildbiologie · Jägersprache

Ein Sechserbock ist ein Rehbock, dessen Gehörn an jeder Stange drei Enden trägt: Vordersprosse, Hintersprosse und Stangenende.

Haupt eines Rehbocks im Halbprofil mit Sechsergehörn: an jeder Stange Vordersprosse, Hintersprosse und StangenendeMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Rehbock mit geradem Sechsergehörn · KI-generierte Illustration

Die Vordersprosse zweigt etwa in halber Höhe nach vorn ab, die Hinter- oder Rücksprosse etwas höher nach hinten, darüber endet die Stange. Der Sechser gilt als Regelform des erwachsenen Rehbocks; mehr Enden sind selten und meist Abweichungen. Hat eine Stange nur zwei Enden, spricht man vom ungeraden Sechser.

Am Alter lässt sich der Sechser nicht festmachen: Schon Jährlinge können bei guter Ernährung ein Sechsergehörn schieben, und alte Böcke setzen oft wieder zurück und tragen dann schwächere, mitunter endenärmere Gehörne.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion