Lexikon

Endenzahl

Wildbiologie · Jägersprache

Die Endenzahl, nach der man Hirsche und Rehböcke anspricht, ist die doppelte Zahl der Enden an der endenreicheren Stange von Geweih oder Gehörn.

Tragen beide Stangen gleich viele Enden, ist der Hirsch gerade, sonst ungerade. Mit sechs Enden links und sechs rechts ist er ein gerader Zwölfender, mit sechs und fünf ein ungerader Zwölfender. Ein ungerader Vierzehnender trägt an der stärkeren Stange sieben Enden, an der anderen weniger. Beim Rehbock gilt dasselbe: Drei und zwei Enden ergeben einen ungeraden Sechser.

Oft verbindet man die Endenzahl mit der Form, etwa beim Kronenzehner oder Eissprossenzehner. Über das Alter sagt sie wenig: Ein junger Hirsch kann viele Enden tragen, ein alter setzt zurück. Beim Damhirsch spricht man nach der Schaufel an, nicht nach Enden.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion