Lexikon

Schussfestigkeit

Jagdhunde

Schussfestigkeit heißt, dass ein Jagdhund auf den Knall eines Schusses ohne Angst reagiert und seine Arbeit unbeeindruckt fortsetzt.

Die Zuchtprüfungsordnung des JGHV unterscheidet fünf Stufen: schussfest, leicht schussempfindlich, schussempfindlich, stark schussempfindlich und schussscheu. Ein schussempfindlicher Hund sucht nach dem Schuss ängstlich Schutz beim Führer oder unterbricht die Arbeit, nimmt sie aber binnen einer Minute wieder auf; dauert es länger, gilt er als stark schussempfindlich. Schussscheu ist ein Hund, der beim Schuss davonläuft und sich der Einwirkung des Führers entzieht; als jagdlich brauchbar gilt er nicht.

Davon zu unterscheiden sind die Schusshitze, bei der der Hund auf den Schuss ungestüm vorprellt, und die Schussruhe, bei der er nach dem Schuss gehorsam bleibt. Schussfestigkeit wird behutsam und schrittweise aufgebaut; zu frühe oder zu laute Schüsse können einen jungen Hund dauerhaft verunsichern. Unverzichtbar ist sie etwa bei der Nachsuche auf krankes Schalenwild.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion