Lexikon

Großer Münsterländer

Jagdhunde · auch Großer Münsterländer Vorstehhund, GM

Der Große Münsterländer ist ein langhaariger, meist schwarz-weißer deutscher Vorstehhund, der vor und nach dem Schuss in Feld, Wald und Wasser geführt wird.

Großer Münsterländer im Stand in Seitenansicht mit schwarzem Kopf, weißem, schwarz geplattetem und getupftem Körper und langer Rute mit FahneMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Großer Münsterländer · KI-generierte Illustration

Er gehört mit Deutsch Langhaar und Kleinem Münsterländer zu den langhaarigen deutschen Vorstehhunden. Als der Deutsch-Langhaar-Verein 1909 die schwarze Farbe aus seiner Zucht ausschloss, nahm sich ein 1919 gegründeter eigener Verein der schwarz-weißen Hunde an, die vor allem im westlichen Münsterland und in Niedersachsen erhalten waren; seit 1922 wird die Rasse planmäßig gezüchtet.

Rüden messen 60 bis 65, Hündinnen 58 bis 63 Zentimeter. Das lange, dichte und schlichte Haar bildet Federn an den Läufen, lange Fransen am Behang und eine Fahne an der Rute, die nicht gekürzt wird. Der Kopf ist schwarz, oft mit weißer Blesse oder Schnippe. Der Körper ist weiß mit schwarzen Platten und Tupfen oder schwarz geschimmelt; der Standard lässt auch rein schwarze Hunde zu.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion