Lexikon

Gewehre

Wildbiologie · Jägersprache · auch Hauer

Gewehre heißen in der Jägersprache die unteren Eckzähne des Keilers, die im Alltag meist Hauer genannt werden.

Sie sind lang, gebogen und an der Schleiffläche scharf wie ein Messer. Nur etwa ein Drittel ragt aus dem Kiefer, rund zwei Drittel stecken im Unterkiefer. Ihre Wurzel bleibt offen, sodass sie ein Leben lang nachwachsen, während die Haderer des Oberkiefers sie ständig scharf schleifen; zusammen bilden beide das Gewaff.

Mit den Gewehren schlägt der Keiler bei Kämpfen und zur Verteidigung tiefe Wunden, auch bei Hunden. Mit Schusswaffen hat das Wort hier nichts zu tun.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion