Fangbunker
Ein Fangbunker ist ein gegen den Zugriff von Menschen gesicherter Fangplatz, in dem eine Totschlagfalle wie das Abzugseisen fängisch aufgestellt wird.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungMeist ist es ein abschließbarer Kasten, seltener ein umzäunter Bereich. Das Raubwild erreicht die Falle nur durch einen engen, etwa armlangen Einlauf. So kann kein Kind und kein Spaziergänger hineingreifen, und auch größere Hunde kommen nicht an das Eisen. Ein Warnschild weist auf die Falle hin.
Gefangen werden darin vor allem Marder, mit größeren Eisen auch Füchse. Ob Totschlagfallen überhaupt eingesetzt werden dürfen, ob nur im Fangbunker und wie dieser beschaffen sein muss, regeln die Länder.
Verwandte Begriffe
TotschlagfalleEine Totschlagfalle ist ein Fanggerät, das Raubwild beim Auslösen durch einen kräftigen Schlag sofort tötet.FallenjagdDie Fallenjagd ist die Jagd mit Fallen, vor allem auf Raubwild wie Fuchs, Marder und Waschbär, bei der das Wild lebend gefangen oder sofort getötet wird.LebendfalleEine Lebendfalle ist ein Fanggerät, das Wild unversehrt festhält, sodass es danach getötet oder, bei einem Fehlfang, wieder freigelassen werden kann.SteinmarderDer Steinmarder ist ein Marderartiger und ausgeprägter Kulturfolger, der am weißen, oft gegabelten Kehlfleck und an der hellen Nase zu erkennen ist.BaummarderDer Baummarder ist ein waldgebundener Marderartiger mit gelblichem, meist ungegabeltem Kehlfleck, dunkler Nase und sehr guter Kletterfähigkeit.