Baumholz
Baumholz nennen Förster die Entwicklungsstufe nach dem Stangenholz, in der die Stämme in Brusthöhe dicker als etwa 20 Zentimeter sind.
Je nach Stärke unterscheidet man schwaches, mittleres und starkes Baumholz; die genauen Durchmessergrenzen legen die Forstverwaltungen fest. In dieser langen Phase wachsen die Bäume vor allem in die Dicke, und durch Durchforstungen bekommen die besten Stämme mehr Platz für ihre Kronen. Erreicht der Bestand das Alter, in dem er genutzt und verjüngt wird, spricht man von Altholz.
Lockert sich das Kronendach auf, kommt wieder mehr Licht auf den Boden, und Kräuter, Gräser und erste Verjüngung stellen sich ein. Ältere Eichen und Buchen tragen in Mastjahren reichlich Früchte. Für das Wild ist ein Wechsel aus dunklen und lichten Beständen günstig, weil es Deckung und Äsung dann nahe beieinander findet.