Zylinderbohrung
Flintenlauf ohne Chokeverengung; die Laufbohrung bleibt bis zur Mündung zylindrisch.
Die Zylinderbohrung ist ein klassischer Begriff der Flintenwaffenkunde. Sie bezeichnet einen Lauf ohne Würgebohrung und führt daher zu einer vergleichsweise weiten Schrotgarbe.
Keine Verengung am Laufende
Bei der Zylinderbohrung bleibt der Innendurchmesser des Laufes bis zur Mündung konstant. Im Unterschied zum Choke wird die Garbe am Ende nicht zusätzlich verengt. Das beeinflusst Streuung und Einsatzbereich des Laufes deutlich.
Warum der Begriff wichtig ist
In der Jägerprüfung gehört die Unterscheidung von Zylinderbohrung und Choke zu den Grundfragen der Flintenlehre. Wer die Wirkung auf Schrotgarbe und Schussdistanz versteht, kann den Begriff sicher einordnen. Er ist deshalb ein typischer Klassiker der Waffenkunde.
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