Lexikon

Pistolengriff

Waffenkunde

Der Pistolengriff ist der nach unten ausgeformte Griff am Kolbenhals einer Langwaffe hinter dem Abzugsbügel, den die Schusshand umfasst.

Hinterschaft einer Büchse in Seitenansicht mit ausgeprägtem Pistolengriff mit Fischhaut hinter dem AbzugsbügelMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Pistolengriff mit Fischhaut · KI-generierte Illustration

Er bringt die Hand in eine natürliche, leicht gekippte Haltung, gibt dem Abzugsfinger einen gleichbleibenden Ansatz und hilft, den Kolben fest in die Schulter zu ziehen. Seine Form unterscheidet die Schäfte: Deutscher Jagdschaft und Monte-Carlo-Schaft haben einen ausgeprägten Pistolengriff, der bayerische Schaft einen geschwungenen, beim Lochschaft ist er durchbrochen. Der englische Schaft hat nie einen, sein Kolbenhals verläuft gerade. Bei Flinten sitzt die Sicherung meist oben auf dem Pistolengriff.

Bei Vorderschaftrepetierflinten ist es verboten, den Hinterschaft durch einen Pistolengriff zu ersetzen.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion