Lexikon

Lockbild

Jagdpraxis

Ein Lockbild ist die Attrappe eines Vogels, die der Jäger aufstellt, damit Artgenossen sich sicher fühlen und in Schussweite einfallen.

Am häufigsten werden Lockbilder bei der Jagd auf Ringeltauben, Wildenten, Wildgänse und Rabenkrähen eingesetzt. Die Vögel sehen die vermeintlichen Artgenossen auf einem Feld oder Gewässer sitzen, halten den Platz für sicher und fallen ein. Man spricht deshalb auch von optischer Lockjagd.

Die Attrappen aus Kunststoff, Holz oder Kork werden locker und mit dem Kopf gegen den Wind aufgestellt, weil auch echte Vögel so sitzen und gegen den Wind landen. Der Schütze wartet gut gedeckt, oft in einem Schirm, in Schussweite. Bei der Hüttenjagd auf Rabenvögel lockt dagegen eine Uhuattrappe, auf die die Krähen hassen.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion