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Lexikon
Jagdpraxis · Jägersprache·Mittlere Prüfungsrelevanz

Lockjagd

Jagdmethode, bei der Wild durch Nachahmung von Lauten (Lockrufe) oder Duftstoffe angelockt wird.

Bei der Lockjagd lockt der Jäger das Wild aktiv durch das Imitieren von Lauten (z.B. Kitzklagen beim Blatten auf Rehbock) oder durch Lockmittel (Duftstoffe) an. Die Lockjagd erfordert gute Wildkenntnisse und ist besonders in der Brunft- und Paarungszeit wirkungsvoll.

Definition

Die Lockjagd ist eine aktive Jagdmethode, bei der der Jäger Wild durch das Imitieren von artspezifischen Lauten (Brunftlaute, Kitzklagen, Feindalarmrufe) oder durch Lockstoffe (Duftstoffe, Lockmittel) in Schussweite anliert.

Methoden der Lockjagd

Blatten (Rehwild): Imitation von Kitzklagen oder Rickenschreien mit Blatt oder Lockinstrument. Brunftpirsch (Rotwild): Imitation des Röhrens. Entenjagd: Imitieren von Entenlauten mit Entenpfeife. Mäusen (Fuchs): Imitation von Mäusepiepen. Kikeriki (Fuchs): Imitation von Hühnerschreien.

Wann ist Lockjagd besonders erfolgreich?

Lockjagd ist am effektivsten während der Brunft, Blattzeit oder Ranzzeit, wenn die Tiere besonders aktiv sind und auf Laute der eigenen Art reagieren. Außerhalb der Brunft reagieren Tiere kaum auf Lockrufe.

Prüfungsrelevanz

Prüfungsthemen: Was versteht man unter Blatten? Was ist die Blattzeit? Welche Lockmethoden gibt es für verschiedene Wildarten?

Relevante Wildarten

Rehwild·Rotwild·Fuchs·Ente