Hündin
Hündin heißt der weibliche Hund; das männliche Tier nennt man Rüde.
Eine geschlechtsreife Hündin wird in der Regel zweimal im Jahr läufig, man sagt auch heiß oder hitzig. Sie trägt rund 63 Tage, also etwa neun Wochen; das Gebären der Welpen heißt wölfen. Die Welpen kommen behaart, aber blind und taub zur Welt und dürfen erst im Alter von über acht Wochen von der Mutter getrennt werden. In Wurfangaben steht oft eine Zahlenfolge wie 2,5, das heißt zwei Rüden und fünf Hündinnen.
Das äußere Geschlechtsteil der Hündin heißt in der Jägersprache Schnalle. Bei Fuchs, Dachs und Marder nennt man das weibliche Tier dagegen Fähe.
Verwandte Begriffe
RüdeRüde heißt in der Jägersprache das Männchen beim Hund und beim Raubwild, etwa bei Fuchs, Wolf, Marder, Iltis, Marderhund und Waschbär.WelpeWelpen heißen in der Jägersprache die Jungen von Hund, Fuchs, Wolf, Marder und anderem Raubwild.LäufigkeitLäufigkeit, auch Hitze genannt, heißt der Abschnitt im Zyklus der Hündin, in dem sie fruchtbar wird und sich vom Rüden decken lässt.SchnalleSchnalle heißt in der Jägersprache das äußere weibliche Geschlechtsteil der Hündin und des weiblichen Raubwildes, etwa der Fuchsfähe.FäheFähe heißt in der Jägersprache das Weibchen beim Raubwild, etwa bei Fuchs, Wolf, Marder, Iltis, Marderhund und Waschbär.JagdhundezuchtJagdhundezucht ist die planmäßige Verpaarung ausgewählter Jagdhunde, um gesunde, wesensfeste und jagdlich leistungsfähige Nachkommen zu erhalten.