Lexikon

Zentralfeuerpatrone

Waffenkunde · auch Zentralfeuermunition

Eine Zentralfeuerpatrone ist eine Patrone, deren Zündhütchen in der Mitte des Hülsenbodens sitzt, wo es der Schlagbolzen beim Schuss trifft.

Sie besteht aus vier Teilen: Hülse, Zündhütchen, Treibladung und Geschoss. Fast alle Jagdpatronen für Büchse, Flinte und Kurzwaffe sind so gebaut; nur die kleinen Randfeuerpatronen zünden anders. Weil die Hülse dickwandig sein kann, verträgt sie hohe Gasdrücke, und Geschosse mittlerer Büchsenkaliber erreichen 700 bis 1.000 m/s.

Das Zündhütchen arbeitet entweder nach dem Boxer- oder nach dem Berdanprinzip. Auf dem Hülsenboden stehen Herstellerzeichen und Patronenbezeichnung. Zentralfeuerhülsen lassen sich nach dem Schuss neu bestücken, Randfeuerhülsen nicht.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion