Lexikon

Trichinellose

Wildkrankheiten · auch Trichinose

Trichinellose, auch Trichinose genannt, ist die Erkrankung durch Trichinen, die der Mensch mit rohem oder ungenügend gegartem Fleisch aufnimmt.

Gefährlich sind vor allem rohe Wurst, Schinken und Mett aus nicht untersuchtem Fleisch von Wildschwein, Hausschwein, Dachs, Bär oder Pferd. Im Darm werden die Larven frei und wachsen zu Würmern heran, deren Nachkommen über das Blut in die Muskulatur wandern.

Einige Tage nach der Mahlzeit können Durchfall und Bauchschmerzen auftreten. In den folgenden Wochen kommen hohes Fieber, starke Muskelschmerzen und geschwollene Augenlider hinzu; Herzmuskel und Nervensystem können sich entzünden, schwere Fälle enden tödlich. Die Wildtiere selbst zeigen meist keine Krankheitszeichen. Schutz bieten die vorgeschriebene Trichinenuntersuchung und gründliches Durchgaren, denn Pökeln, Räuchern und Trocknen töten die Larven nicht sicher ab, Einfrieren nicht bei allen Trichinenarten. Beim Menschen ist der Nachweis meldepflichtig.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion