Lexikon

Monolithisches Geschoss

Waffenkunde

Ein monolithisches Geschoss besteht aus einem einzigen, durchgehenden Werkstoff, meist Kupfer oder einer Kupferlegierung, ohne getrennten Kern und Mantel.

Monolithisches Kupfergeschoss nach dem Auftreffen mit gleichmäßig aufgebogenen Lappen und unversehrtem, gerilltem SchaftMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Aufgepilztes monolithisches Kupfergeschoss · KI-generierte Illustration

Viele bleifreie Büchsengeschosse sind so gebaut. Die meisten wirken als Deformationsgeschoss: Ihre Hohlspitze reißt beim Auftreffen in mehrere Lappen auf, die sich nach außen biegen, während der Schaft fast sein ganzes Gewicht behält, tief eindringt und meist einen Ausschuss erzeugt. Andere Bauarten geben bewusst Splitter aus der Spitze ab und behalten nur einen Restkörper.

Weil Kupfer leichter ist als Blei, ist ein monolithisches Geschoss bei gleichem Gewicht länger als ein Bleikerngeschoss. Manche haben umlaufende Rillen am Schaft, die die Reibung im Lauf mindern. Da sich kein Kern vom Mantel lösen kann, bleibt es auch bei harten Knochentreffern meist zusammen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion