Lexikon

Leptospirose

Wildkrankheiten · auch Stuttgarter Hundeseuche

Die Leptospirose ist eine bakterielle Infektion, die vor allem über den Urin von Nagetieren und anderen Säugetieren verbreitet wird und Hund wie Mensch gefährdet.

Erreger sind schraubenförmige Bakterien der Gattung Leptospira. Ratten, Mäuse und andere Nager, aber auch Wildschweine und Füchse tragen sie oft ohne Krankheitszeichen und scheiden sie lange mit dem Harn aus. In Pfützen, Gräben und feuchtem Boden bleiben die Erreger wochenlang ansteckend und dringen über kleine Hautwunden oder Schleimhäute ein.

Beim Hund heißt die Krankheit auch Stuttgarter Hundeseuche: Er bekommt Fieber, erbricht, frisst nicht und hat Durchfall, Nieren und Leber können versagen. Eine regelmäßige Impfung schützt ihn. Beim Menschen verläuft die Leptospirose oft wie eine Grippe, in schweren Fällen aber mit Gelbsucht sowie Nieren- und Leberversagen. Wer im feuchten Gelände aufbricht oder an Gewässern jagt, schützt offene Wunden und trägt Handschuhe. Nachweise beim Tier melden Labore und Tierärzte.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion