Lexikon

Höchstreichweite

Waffenkunde

Die Höchstreichweite ist die größte Entfernung, die ein Geschoss überhaupt fliegen kann; erreicht wird sie bei einem Abgangswinkel um 30 Grad.

Als Richtwerte gelten für Büchsengeschosse bis etwa 5.000 m, für Kurzwaffengeschosse wie 9 mm Luger oder .44 Magnum etwa 2.000 m und für Flintenlaufgeschosse wie für die .22 lfB etwa 1.500 m. Bei Schrot gilt die Faustregel: Schrotdurchmesser in Millimetern mal 100 ergibt die Reichweite in Metern, 3-mm-Schrot fliegt also rund 300 m weit.

Die Werte zeigen, wie weit hinter dem Ziel noch Gefahr besteht, und begründen die Regel, nur mit sicherem Kugelfang zu schießen. Abpraller können zusätzlich die Richtung ändern. Der Bereich bis zur Höchstreichweite heißt Gefährdungsbereich.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion