Populationsdynamik
Veränderung einer Population durch Geburten, Sterblichkeit sowie Zu- und Abwanderung.
Populationsdynamik betrachtet Wildbestände nicht statisch, sondern als fortlaufend verändertes System. Sie erklärt, warum Populationen trotz gleicher Ausgangszahl sehr unterschiedlich reagieren können.
Bestand ist Bewegung
Zur Populationsdynamik gehören Fortpflanzung, Sterblichkeit, Altersaufbau sowie Zu- und Abwanderung. Eine Population verändert sich also ständig, auch wenn sie auf den ersten Blick ähnlich groß bleibt. Der Begriff macht sichtbar, dass Bestandsgröße immer Ergebnis mehrerer Kräfte ist.
Folgen für Jagd und Hege
Wer nur Strecken vergleicht, ohne Nachwuchs, Winterverluste oder Zuwanderung zu beachten, deutet Bestände leicht falsch. Gute Hege richtet sich deshalb an Entwicklung und nicht nur an Momentaufnahmen aus. Prüfungswichtig ist der Begriff besonders für nachhaltige Abschuss- und Hegemaßnahmen.
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