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Lexikon
Wildbiologie·Niedrige Prüfungsrelevanz

Pfählung

Schwere Verletzung durch Aufspießen an Pfahl, Zaunteil oder ähnlichem Gegenstand.

Pfählung ist kein klassischer Kernbegriff der Jagdsprache, kann aber bei Wildunfällen und schweren Verletzungen vorkommen. Der Ausdruck beschreibt eine mechanische Verletzungsart, nicht deren Ursache im engeren Sinn.

Art der Verletzung

Von Pfählung spricht man, wenn ein Körper durch einen spitzen oder festen Gegenstand durchbohrt oder aufgespießt wird. Bei Wild kann das etwa an Zäunen, Stangen, gebrochenen Ästen oder technischem Material geschehen. Der Begriff ist damit medizinisch-beschreibend und nicht jagdlich romantisierend.

Bedeutung im Revier

Solche Verletzungen führen oft zu starkem Leiden, Infektionsgefahr und Bewegungsunfähigkeit. Für Jäger steht dann nicht Theorie, sondern schnelles, rechtssicheres und tierschutzgerechtes Handeln im Vordergrund. Lehrreich ist der Begriff vor allem als Beispiel für Unfallwild und schwere traumatische Schäden.