Forstschutz
Schutz des Waldes vor Schäden durch Wild, Klima, Menschen oder Schadorganismen.
Forstschutz umfasst alle Maßnahmen, die den Wald als Lebens- und Nutzraum sichern sollen. Jagdlich wird er vor allem dort wichtig, wo Wildverbiss, Schäle oder überhöhte Bestände die Waldverjüngung beeinträchtigen.
Begriff
Forstschutz ist der Sammelbegriff für Maßnahmen gegen Gefahren für den Wald. Dazu zählen Schäden durch Insekten, Pilze, Sturm, Feuer, menschliche Eingriffe und auch Wild. Ziel ist der Erhalt stabiler, widerstandsfähiger Waldbestände.
Bedeutung für Jäger
Jagd und Hege sind Teil des Forstschutzes, wenn Wildbestände so gelenkt werden, dass Naturverjüngung und junge Kulturen nicht übermäßig belastet werden. Verbissdruck, Schälschäden und Fegeschäden haben direkte forstliche Folgen. Der Jäger muss deshalb nicht nur Wild, sondern immer auch die Belastbarkeit des Waldes im Blick behalten.
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