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Lexikon
Jagdpraxis · Jägersprache·Mittlere Prüfungsrelevanz

Beizwild

Wildarten, die im Rahmen der Falknerei mit Greifvögeln bejagt werden.

Beizwild umfasst die Wildarten, die für die Falknerei geeignet und zugelassen sind. Welche Arten praktisch beizbar sind, hängt von Greifvogelart, Gelände, Wildvorkommen und jagdrechtlichem Rahmen ab.

Begriff

Als Beizwild bezeichnet man Haar- oder Federwild, das mit einem abgetragenen Greifvogel im Rahmen der Beizjagd verfolgt und geschlagen werden kann. Typisch sind etwa Kaninchen, Fasanen, Krähen oder anderes passendes Niederwild. Nicht jede Wildart eignet sich gleichermaßen für jede Beizvogelart.

Anforderungen in der Falknerei

Entscheidend sind passendes Gelände, Sicht, ausreichender Freiflugraum und eine stimmige Paarung von Beizvogel und Beizwild. Die Beizjagd verlangt hohe Erfahrung, weil Greifvogel, Hund und Wildverhalten gleichzeitig gelesen werden müssen. In der Prüfung wird Beizwild meist zusammen mit Beizjagd und Falknerei abgefragt.