Lexikon

Beizjagd

Jagdpraxis · Jägersprache · auch Beize

Die Beizjagd ist die Jagd mit abgetragenen Greifvögeln wie Habicht, Wanderfalke oder Steinadler, die das Wild im Flug oder am Boden schlagen.

Abgetragen heißt, dass der Greifvogel zur Jagd ausgebildet ist und zum Falkner zurückkehrt. Gebeizt werden etwa Hasen, Wildkaninchen, Fasanen, Rebhühner, Enten und Rabenkrähen, mit dem Steinadler auch Füchse. Hat der Vogel seine Beute geschlagen, hält er sie fest, er bindet sie.

Für die Beizjagd braucht man einen eigenen Falknerjagdschein, der zusätzlich zur Jägerprüfung eine Falknerprüfung voraussetzt (§ 15 BJagdG). Wer heimische Greifvögel hält, muss nach der Bundeswildschutzverordnung grundsätzlich ebenfalls einen Falknerjagdschein besitzen. Die Beizjagd ist eine Einzeljagd; Kunst und Handwerk dahinter heißen Falknerei.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion