Jagdprüfung.de
Lexikon
Jagdpraxis·Niedrige Prüfungsrelevanz

Beizjagd

Die Beizjagd ist die älteste Jagdmethode mit abgerichteten Greifvögeln (Falknerei).

Bei der Beizjagd werden speziell ausgebildete Greifvögel eingesetzt, um Wild zu greifen. Die Falknerei ist UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Falkner benötigt neben dem Jagdschein eine besondere Ausbildung.

Definition und Geschichte

Die Beizjagd (Falknerei) ist die Jagd mit abgerichteten Greifvögeln. Sie gilt als eine der ältesten Jagdformen (über 4.000 Jahre alt). Eingesetzte Vögel: Wanderfalke, Gerfalke, Habicht und Adlerarten. Seit 2016 ist die Falknerei UNESCO-Weltkulturerbe.

Rechtlicher Rahmen

In Deutschland ist die Beizjagd im BJagdG anerkannt. Falkner benötigen neben dem Jagdschein eine spezielle Falknerprüfung. Die verwendeten Greifvögel sind streng geschützte Arten gemäß BNatSchG. Haltung und Nutzung sind melde- und genehmigungspflichtig.

Prüfungsrelevanz

Die Beizjagd ist als besondere Jagdmethode Teil des Prüfungsstoffs. Kandidaten sollten Grundprinzipien, rechtliche Anforderungen (Falknerprüfung) und den Schutzstatus der Greifvögel kennen.

Relevante Wildarten

Habicht·Fasan