Anschlag
Stabile Schusshaltung beim Anlegen der Waffe auf das Ziel.
Der Anschlag ist die Haltung, in der der Schütze die Waffe sicher und zielgerichtet anlegt. Für die Jägerprüfung sind Stabilität, Körperhaltung und sichere Waffenbedienung im Anschlag besonders wichtig.
Begriff
Der Anschlag ist die Körper- und Waffenhaltung, in der der Schütze die Waffe zum Schuss anlegt. Dabei müssen Zielerfassung, Körperbalance und Waffenführung zusammenpassen. Ein sauberer Anschlag ist Voraussetzung für einen sicheren und präzisen Schuss.
Wesentliche Elemente
Zum guten Anschlag gehören fester Schaftanschlag, ruhige Visierlinie und eine natürliche Körperhaltung. Die Waffe wird nicht verkrampft, aber kontrolliert geführt. Je nach Situation gibt es unterschiedliche Anschlagsarten, etwa stehend freihändig, angestrichen, sitzend oder liegend.
Bedeutung in der Praxis
In der Jagdpraxis muss der Anschlag schnell, sicher und reproduzierbar eingenommen werden. Hektik, schiefer Schaftanschlag oder falsche Kopfhaltung führen leicht zum Verreißen. Der Finger gehört auch im Anschlag erst an den Abzug, wenn die Schussentscheidung gefallen ist.
Prüfungswissen
Im Schieß- und Waffenhandlingteil der Jägerprüfung wird ein sicherer Anschlag vorausgesetzt. Gute Antworten verbinden Anschlag, Sicherheit und Treffsicherheit. Wer nur sagt, man halte die Waffe in die Schulter, beschreibt den Begriff zu oberflächlich.
Häufige Verwechslung
Der Anschlag ist die gesamte Schusshaltung und nicht nur das kurze Anlegen der Waffe an die Schulter.
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