Winterdecke
Dichtes, meist dunkleres Haarkleid des Schalenwildes für die kalte Jahreszeit.
Die Winterdecke ist das saisonale Haarkleid vieler Wildarten im Winterhalbjahr. Sie schützt vor Kälte, wirkt oft dichter und farblich gedeckter als die Sommerdecke und gehört zum Grundwissen der Wildkunde.
Anpassung an die Kälte
Die Winterdecke ist dichter, isolierender und oft graubrauner oder dunkler als das Sommerhaar. Sie hilft, Wärme zu halten und den Energieverlust im Winter zu begrenzen. Ihr Zustand kann zugleich Hinweise auf Kondition und Gesundheit geben.
Wichtig für die Ansprache
In der Jägerprüfung wird häufig gefragt, wie sich Decke oder Haar im Jahreslauf verändern. Die sichere Unterscheidung von Sommer- und Winterdecke erleichtert Beobachtung und Ansprache. Der Begriff gehört daher zu den klassischen Grundlagen der Wildbiologie.
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