Waldrandgestaltung
Planvolle Entwicklung strukturreicher Waldränder für mehr Deckung, Nahrung und Artenvielfalt.
Waldrandgestaltung gehört zu den klassischen Maßnahmen moderner Hege. Ziel ist ein abgestufter, artenreicher Übergang zwischen Wald und Offenland statt eines harten, monotonen Randes.
Randzonen bewusst entwickeln
Gestaltete Waldränder bestehen idealerweise aus Baum-, Strauch- und Krautschichten mit abgestuften Höhen. Diese Staffelung schafft Licht, Wärme, Deckung und Nahrung auf engem Raum. Dadurch steigt der ökologische Wert des Übergangs deutlich.
Wert für Wild und Biotop
Niederwild, Singvögel, Insekten und auch Schalenwild profitieren von gut aufgebauten Waldrändern. Sie bieten Wechsel, Deckung und strukturreiche Nahrungshabitate. Für die Prüfung ist Waldrandgestaltung ein Musterbeispiel sinnvoller Lebensraumverbesserung.
Verwandte Begriffe