Viehweide
Weidefläche für Haus- oder Nutztiere mit jagdlicher Bedeutung als Nutzungs- und Kontaktzone.
Die Viehweide ist kein eigentlicher Jagdbegriff, aber im Revier oft wichtig. Sie verbindet Landnutzung, Äsungskonkurrenz, Störung und mitunter auch Fragen von Wildschaden und Seuchenhygiene.
Schnittstelle von Jagd und Landwirtschaft
Viehweiden sind Flächen, auf denen Rinder, Schafe oder andere Nutztiere grasen. Im Jagdrevier verändern sie Vegetation, Ruheverhältnisse und Bewegungsmuster des Wildes. Dadurch werden sie zu einem relevanten Landschaftselement für die Hege.
Mögliche Konflikte und Chancen
Je nach Nutzung kann eine Viehweide offene Äsungsflächen schaffen oder Wild eher verdrängen. Auch Zäune, Hunde, Krankheitsübertragung und Konkurrenz um Nahrung spielen eine Rolle. Lehrreich ist der Begriff deshalb, weil Revierarbeit immer mit anderen Landnutzungen verzahnt bleibt.
Verwandte Begriffe