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Lexikon
Hege·Hohe Prüfungsrelevanz

Verbissdruck

Stärke der Belastung von Pflanzenbeständen durch wiederholten Verbiss.

Verbissdruck beschreibt, wie intensiv Wild auf junge Pflanzen, Triebe oder Verjüngung einwirkt. Er ist ein Schlüsselbegriff für die Bewertung von Waldverjüngung, Lebensraumtragfähigkeit und Bestandsanpassung.

Belastung des Aufwuchses

Nicht jeder Verbiss ist problematisch, doch anhaltender oder flächiger Druck kann die Entwicklung von Pflanzen deutlich stören. Entscheidend sind Häufigkeit, Intensität und betroffene Pflanzenarten. Verbissdruck ist damit mehr als die bloße Feststellung einzelner Fraßspuren.

Wert für Managemententscheidungen

Hoher Verbissdruck weist auf Spannungen zwischen Wildbestand und Lebensraum hin. Er betrifft sowohl forstliche Ziele als auch die Qualität des Biotops selbst. Für die Prüfung ist wichtig, dass Verbissdruck sachlich erfasst und nicht nur emotional diskutiert wird.