Lexikon

Streifgebiet

Wildbiologie

Als Streifgebiet bezeichnet man das Gebiet, das ein Tier bei der Suche nach Nahrung, Ruheplätzen und Partnern regelmäßig durchstreift.

Anders als ein Territorium wird es nicht oder nur in Teilen gegen Artgenossen verteidigt, die Streifgebiete benachbarter Tiere überlappen sich daher oft. Fachlich spricht man auch vom Aktionsraum. Darin liegen Einstände, Äsungsflächen und die Wechsel dazwischen.

Wie groß es ist, hängt von Art, Geschlecht, Jahreszeit und Nahrungsangebot ab. Ein Feldhase kommt mit rund 10 bis 50 Hektar aus, ein Luchs braucht viele tausend Hektar zusammenhängenden Waldes, wobei die Kuder meist größere Gebiete durchstreifen als die Katzen. Das Streifgebiet eines einzigen Luchses reicht deshalb oft über mehrere Jagdreviere.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion