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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Rißstelle

Ort, an dem ein Beutegreifer ein Tier gerissen hat oder der Riss aufgefunden wurde.

Die Rißstelle ist ein wichtiger Begriff aus Prädations- und Spurenkunde. Sie beschreibt nicht nur den Fundort, sondern oft auch einen informationsreichen Untersuchungsraum.

Ort des Risses

Eine Rißstelle ist die Stelle, an der ein Tier durch einen Beutegreifer getötet oder der gerissene Körper aufgefunden wurde. Dort lassen sich häufig Fraßspuren, Schleifspuren, Haare, Losung oder Trittsiegel finden. Der Begriff ist daher besonders in der Bewertung von Prädationsereignissen wichtig.

Warum genaue Untersuchung zählt

Die Befunde an einer Rißstelle helfen, Ursache, Art des Angreifers und Ablauf besser einzuordnen. Gleichzeitig darf man Fundort, Anschuss und Verendungsort nicht gedankenlos gleichsetzen. Lehrreich ist der Begriff vor allem, weil saubere Spurensicherung auch außerhalb klassischer Nachsuche wichtig ist.