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Lexikon
Hege·Hohe Prüfungsrelevanz

Rindenverbiss

Benagen oder Abfressen von Rinde durch Wild, oft mit forstlichen Folgen.

Rindenverbiss ist ein typischer Begriff an der Schnittstelle von Wald und Wild. Er betrifft vor allem junge oder empfindliche Gehölze und kann erhebliche Schäden verursachen.

Welche Pflanzenteile betroffen sind

Von Rindenverbiss spricht man, wenn Wild die Rinde von Stämmen oder stärkeren Trieben abbeißt oder ablöst. Das unterscheidet ihn vom Knospen- oder Triebverbiss. Je nach Tiefe und Umfang kann der Schaden von leichter Schwächung bis zum Absterben reichen.

Bedeutung für Hege und Wald

Rindenverbiss zeigt häufig Übernutzung, Äsungsmangel oder ungünstige Bestandsverhältnisse an. Für Forst und Jagd ist er deshalb ein wichtiges Warnsignal. Prüfungsrelevant ist besonders die Unterscheidung von anderem Verbiss und die Einordnung als Lebensraum- und Bestandsfrage.