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Lexikon
Wildbiologie·Niedrige Prüfungsrelevanz

Reiztherapie

Allgemeiner medizinischer Begriff für Behandlungen mit gezielten Reizen.

Reiztherapie ist kein eigentlicher Jagdbegriff, sondern stammt aus der Medizin oder Tierheilkunde. Im Jagdlexikon ist er höchstens randständig relevant, etwa bei betreuten Tieren oder veterinärnahen Zusammenhängen.

Medizinischer Hintergrund

Reiztherapie bezeichnet Verfahren, bei denen durch Wärme, Kälte, Druck, Licht oder andere Reize Heilungs- oder Anpassungsreaktionen angestoßen werden sollen. Der Begriff stammt also aus Therapie und Physiologie. Für frei lebendes Wild spielt er im jagdlichen Alltag nur ausnahmsweise eine Rolle.

Warum der Begriff im Jagdlexikon randständig bleibt

Jagd befasst sich primär mit freilebendem Wild, nicht mit regelmäßiger Behandlung einzelner Tiere. Wo Reiztherapie überhaupt vorkommt, betrifft sie eher Gehegetiere, Pflegefälle oder tierärztliche Betreuung. Lehrreich ist der Begriff vor allem als Beispiel dafür, dass manche batchweise Begriffe fachlich nur locker an das Jagdwesen angrenzen.