Prädatorenkontrolle
Gezielte, rechtmäßige Begrenzung von Prädationsdruck zum Schutz empfindlicher Arten.
Prädatorenkontrolle ist eine anspruchsvolle Hegemaßnahme und kein pauschales Räuberbekämpfen. Sie ist nur sinnvoll, wenn Ziele, Rechtslage und Lebensraumzusammenhang sauber geklärt sind.
Worum es dabei geht
Prädatorenkontrolle meint Maßnahmen, mit denen der Einfluss von Beutegreifern auf bestimmte Zielarten oder Lebensräume verringert wird. Das kann Bejagung, Fangjagd, Schutzmaßnahmen oder auch Lebensraumgestaltung einschließen. Entscheidend ist, dass die Maßnahme fachlich begründet und rechtlich zulässig ist.
Grenzen und Voraussetzungen
Wirksam ist Prädatorenkontrolle nur, wenn sie in ein Gesamtkonzept aus Lebensraumverbesserung, Störungsarmut und Monitoring eingebettet ist. Reine Einzelaktionen ohne Zielartbezug verpuffen oft. Prüfungswichtig ist deshalb, Nutzen, Grenzen und Rechtsbindung gleichermaßen zu verstehen.
Verwandte Begriffe