Jagdprüfung.de
Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Pflanzenfresser

Tier, das sich überwiegend oder ausschließlich von pflanzlicher Nahrung ernährt.

Pflanzenfresser sind für das Jagdwesen besonders wichtig, weil viele heimische Schalenwildarten zu ihnen gehören. Ihre Nahrungswahl beeinflusst Verbiss, Lebensraumnutzung und Wildschadensfragen unmittelbar.

Ernährungstyp

Pflanzenfresser nehmen Gräser, Kräuter, Knospen, Blätter, Früchte oder Rinde als Hauptnahrung auf. Je nach Art sind sie dabei hoch spezialisiert oder sehr anpassungsfähig. Der Begriff beschreibt also zunächst eine Ernährungsweise und keine bestimmte Wildgruppe.

Bedeutung für Hege und Wald

Wo viele Pflanzenfresser leben, wirken sie auf Vegetation und Verjüngung zurück. Verbissdruck, Äsungswahl und saisonale Nutzung hängen eng mit dieser Ernährungsform zusammen. Für die Prüfung ist deshalb wichtig, Pflanzenfresser nicht nur biologisch, sondern auch als landschaftswirksame Nutzer zu begreifen.