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Lexikon
Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Kleinwild

Sammelbegriff für kleinere jagdbare Haar- und Federwildarten.

Kleinwild umfasst kleinere jagdbare Arten wie Hasen, Kaninchen, Fasanen oder Enten. Seine Bestände hängen stark von Lebensraumqualität, Witterung, Prädation und landwirtschaftlicher Nutzung ab.

Was zum Kleinwild zählt

Zum Kleinwild rechnet man jagdbare Arten, die im Vergleich zum Hochwild kleiner und meist kurzlebiger sind. Dazu gehören je nach Einordnung Haarwild wie Hase oder Kaninchen sowie Federwild wie Fasan oder Ente. Der Begriff ist deshalb ein praxisorientierter Sammelbegriff.

Hege und Bestandsentwicklung

Kleinwild reagiert besonders empfindlich auf Verlust von Deckung, frühe Mahd und hohen Prädationsdruck. Hecken, Brachen, Blühstreifen und Kleinbiotope sind deshalb zentrale Hegemaßnahmen. In der Prüfung ist Kleinwild ein Grundbegriff, weil sich daran viele Revierprobleme gut erklären lassen.