Kiebitznest
Bodennest des Kiebitzes, besonders gefährdet durch Landwirtschaft und Prädation.
Das Kiebitznest liegt offen am Boden und ist daher ausgesprochen störungs- und verlustanfällig. Für Jäger und Hegegemeinschaften ist sein Schutz ein Beispiel dafür, wie Niederwildhege und Feldnaturschutz zusammenwirken.
Lage und Gefährdung
Kiebitze bauen ihre Nester als einfache Bodenmulden in Offenlandbereichen. Dadurch sind Eier und Gelege kaum gegen Mahd, Befahrung oder Prädatoren geschützt. Schon geringe Störungen können den Bruterfolg stark beeinträchtigen.
Bedeutung für die Hege
Der Schutz von Kiebitznestern erfordert frühe Erkennung, Abstimmung mit Landnutzern und möglichst störungsarme Bewirtschaftung. Auch Prädatorenmanagement und strukturreiche Feldfluren können eine Rolle spielen. In der Ausbildung steht der Begriff exemplarisch für praktische Bodenbrüterhege.
Verwandte Begriffe