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Lexikon
Jagdrecht·Mittlere Prüfungsrelevanz

Jagdgesetzbuch

Sammelbegriff für gebündelte jagdrechtliche Vorschriften, Verordnungen und Kommentare.

Der Ausdruck Jagdgesetzbuch meint meist keine einzelne amtliche Rechtsquelle, sondern eine geordnete Sammlung jagdrechtlicher Texte. In Ausbildung und Praxis hilft er, Bundesrecht, Landesrecht und Nebenvorschriften gemeinsam nachzuschlagen.

Begriffseinordnung

Ein Jagdgesetzbuch ist in der Regel eine Zusammenstellung von Gesetzen, Verordnungen und erläuternden Hinweisen zum Jagdwesen. Anders als das Bundesjagdgesetz ist es oft kein eigenständiger offizieller Gesetzestitel. Der Begriff wird deshalb vor allem praktisch und verlegerisch verwendet.

Nutzen in Ausbildung und Praxis

Für Jäger wichtig sind vor allem Bundesjagdgesetz, Landesjagdgesetz, Schonzeiten, Waffenrecht und Tierschutzvorgaben. Eine Sammelausgabe hilft, diese Normen im Zusammenhang zu lesen und Prüfungsfragen sicher einzuordnen. Rechtlich verbindlich bleibt jedoch immer der jeweilige amtliche Normtext.

Häufige Verwechslung

Ein Jagdgesetzbuch ist nicht automatisch das Bundesjagdgesetz; meist ist eine Sammlung mehrerer Rechtsquellen gemeint.