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Lexikon
Anschuss·Mittlere Prüfungsrelevanz

Gruppensuche

Koordinierte Suche mehrerer Personen und Hunde nach angeschossenem oder vermisstem Wild.

Die Gruppensuche ist eine Methode der Nachsuche, bei der mehrere Jäger und Hunde koordiniert nach angeschossenem oder vermisstem Wild suchen. Sie wird eingesetzt, wenn Einzelnachsuchen schwierig sind oder das Gelände weitläufig ist. Typisch nach Gesellschaftsjagden mit mehreren gezeichneten Stücken.

Definition

Die Gruppensuche ist eine organisierte Form der Nachsuche, bei der mehrere Personen – meist mit mehreren Hunden – ein definiertes Geländestück systematisch nach angeschossenem Wild oder einem vermissten Stück absuchen. Sie unterscheidet sich von der Einzelnachsuche durch die größere Zahl der Beteiligten und eine koordinierte Vorgehensweise.

Durchführung

Bei der Gruppensuche wird das Gelände in Streifen oder Sektoren eingeteilt. Die Suchenden gehen mit ihren Hunden die zugewiesenen Bereiche systematisch ab. Ein Gruppenführer koordiniert die Suche, empfängt Meldungen und entscheidet über das weitere Vorgehen. Gruppensuchen werden oft nach Drückjagden oder Treibjagden eingesetzt, wenn mehrere Stücke gezeichnet haben.

Prüfungswissen

In der Jägerprüfung: Nachsuche ist nach jedem Schuss auf Wild Pflicht (Tierschutz). Gruppensuche = mehrere Personen und Hunde koordiniert. Merke: Jede Nachsuche beginnt am Anschuss mit der Sicherung der Pirschzeichen. Bei der Gruppensuche trägt der Gruppenführer die Verantwortung für Koordination und Sicherheit.