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Lexikon
Wildbiologie·Niedrige Prüfungsrelevanz

Grundwild

Bodengebundenes, standorttreues Wild, das keine weiten saisonalen Wanderungen unternimmt.

Als Grundwild bezeichnet man Wildtiere, die ihren Lebensraum auf oder nahe dem Boden haben und in der Regel reviertreu und ortsgebunden leben. Typisches Grundwild sind Rehwild, Feldhase, Fasan und Rebhuhn – im Gegensatz zu weite Wanderungen unternehmendem Rotwild oder Zugvögeln.

Definition

Grundwild ist ein jagdsprachlicher Begriff für bodenlebende, standorttreue Wildtiere, die einen festen, eng begrenzten Lebensraum in einem Revier bewohnen und keine weiten saisonalen Wanderungen unternehmen. Typische Grundwild-Arten: Rehwild, Feldhase, Fasan, Rebhuhn, Schwarzwild. Abgrenzung: Rotwild (weiträumig wandernd) und Zugvögel sind nicht bodenständig im engeren Sinne.

Bedeutung für die Revierplanung

Die Ortsgebundenheit des Grundwildes macht es besonders abhängig von der Qualität seines heimischen Reviers. Strukturveränderungen (Bebauung, Intensivlandwirtschaft, Entwässerung) treffen Grundwild besonders hart. Hegemaßnahmen müssen gezielt auf die Bedürfnisse des bodengebundenen Wildes abgestimmt sein: Wildäcker, Hecken, Brachestreifen und Deckung.

Prüfungswissen

In der Jägerprüfung: Grundwild = bodengebunden, reviertreu, keine weiten Wanderungen. Beispiele: Rehwild, Feldhase, Fasan, Rebhuhn. Kontrast: Rotwild als weiträumig wanderndes Schalenwild. Grundwild profitiert besonders von strukturreichen Revieren mit Hecken, Brachen und Wildäckern.

Relevante Wildarten

Rehwild