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Lexikon
Hege·Niedrige Prüfungsrelevanz

Fixieranlage

Technische Einrichtung zum sicheren Festsetzen von Tieren für Kontrolle oder Behandlung.

Fixieranlagen gehören eher in Wildgehege, Wildtiermanagement und Forschung als in die freie Jagdausübung. Sie dienen dazu, Tiere für Markierung, Gesundheitskontrolle oder tierärztliche Maßnahmen möglichst sicher und stressarm zu sichern.

Einordnung

Eine Fixieranlage ist eine technische Vorrichtung, in der ein Tier kurzzeitig kontrolliert festgesetzt werden kann. Sie wird beispielsweise in Gehegen, bei Besenderung oder im Wildtiermanagement eingesetzt. Ziel ist es, Untersuchung oder Behandlung sicherer und möglichst schonend durchzuführen.

Bedeutung und Grenzen

Im frei lebenden Revierwild spielt die Fixieranlage nur eine untergeordnete Rolle, im Gehegewesen oder in Wiederansiedlungsprojekten kann sie aber unverzichtbar sein. Entscheidend sind kurze Fixierzeiten, ruhiger Ablauf und die Vermeidung unnötigen Stresses. Jagdlich gehört der Begriff deshalb eher an die Schnittstelle von Hege, Forschung und Tiergesundheit.