Feistzeit
Sommerliche Phase guter Kondition vor der Brunft, besonders beim Rotwild.
Als Feistzeit bezeichnet man die Zeit, in der Wild besonders gut genährt ist und Fettreserven aufbaut. Prüfungsrelevant ist der Begriff vor allem beim Rotwild, dessen Hirsche vor der Brunft körperlich im besten Zustand stehen.
Definition
Die Feistzeit ist die Phase, in der Wild stark äst und Körperfett aufbaut. Besonders bekannt ist der Begriff beim Rotwild vor der Brunft. Feist bedeutet dabei gut genährt und mit ausreichenden Reserven versehen.
Bedeutung im Jahreslauf
Vor der Brunft legen Hirsche durch intensive Nahrungsaufnahme Reserven an, die sie während der kräftezehrenden Brunft wieder abbauen. In dieser Zeit ist das Wildbret meist von guter Qualität, und das Stück wirkt körperlich voll und kräftig. Nach der Brunft kann sich der Ernährungszustand deutlich verschlechtern.
Prüfungswissen
In Prüfungen wird die Feistzeit häufig als Jahresphasenbegriff des Rotwildes abgefragt. Erwartet wird, dass sie zeitlich vor der Brunft eingeordnet und mit gutem Ernährungszustand verbunden wird. Wer Feist, Feistzeit und Brunft sauber trennt, vermeidet einen typischen Fehler.
Verwandte Begriffe
Relevante Wildarten