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Lexikon
Hege·Niedrige Prüfungsrelevanz

Wildtierkamera

Wildtierkameras sind bewegungsaktivierte Kameras zur passiven Wildbeobachtung ohne menschliche Anwesenheit.

Moderne Wildtierkameras ermöglichen dem Jäger eine effiziente Revierüberwachung. Sie werden per Bewegungssensor ausgelöst und liefern wertvolle Informationen über Wildbestand und Aktivitätsmuster.

Definition und Funktion

Eine Wildtierkamera (Fotofalle) ist eine automatisch auslösende Kamera, die durch Bewegung und Wärme (Infrarotsensor) aktiviert wird. Moderne Geräte senden Bilder direkt per Mobilfunk ans Smartphone.

Rechtliche Aspekte

Der Einsatz ist grundsätzlich erlaubt, wenn Kameras auf dem Jagdrevier zur Wildbeobachtung genutzt werden. Problematisch wird es, wenn Personen gefilmt werden (DSGVO). Kameras sollten keine öffentlichen Wege erfassen.

Praktischer Einsatz

Wildtierkameras werden an Wildwechseln, Kirrungen oder Salzlecken installiert. Sie dienen der Wildbestandserhebung und Ansprache. Infrarot-LEDs ermöglichen nachtaktive Aufnahmen ohne störenden Lichtblitz.

Relevante Wildarten

Rotwild·Schwarzwild