Jagdprüfung.de
Lexikon
Jagdpraxis·Mittlere Prüfungsrelevanz

Reviergang

Der Reviergang ist die regelmäßige, systematische Begehung des Jagdreviers zur Wildbeobachtung und Revierkontrolle.

Durch regelmäßige Reviergänge hält der Jäger seinen Wildbestand aktuell im Blick, entdeckt Wildschäden, kontrolliert Jagdeinrichtungen und beobachtet Wildverhalten.

Definition

Der Reviergang ist die gezielte, regelmäßige Begehung eines Jagdreviers. Ziel ist die aktuelle Kenntnis von Wildbestand, Gesundheitszustand des Wildes, Wildschäden, Pirschzeichen sowie dem Zustand von Jagdeinrichtungen.

Inhalt eines Reviergangs

Bei einem Reviergang werden kontrolliert: Wildwechsel auf frische Fährten, Einstände auf Losung, Kirrungen auf Schwarzwildbewegung, Hochsitze auf Schäden und Sicherheit, sowie Fallwild oder kranke Tiere.

Prüfungsrelevanz

Der Reviergang als Teil der jagdlichen Pflichten ist prüfungsrelevant. Kandidaten sollten erläutern können, was bei einem Reviergang beobachtet wird.

Relevante Wildarten

Rotwild·Rehwild·Schwarzwild