Waldgrenze
Übergang zwischen geschlossenem Wald und baumfreiem Raum, oft klimatisch oder standörtlich bestimmt.
Die Waldgrenze markiert den Bereich, in dem geschlossener Wald in offene Lagen übergeht. Für Wildtiere ist sie ökologisch interessant, weil dort unterschiedliche Deckungs-, Äsungs- und Klimabereiche aufeinandertreffen.
Grenzraum mit hoher Dynamik
Waldgrenzen entstehen durch Klima, Boden, Höhenlage oder Nutzungseinflüsse. Sie sind selten scharf, sondern meist als Übergangszone ausgebildet. Dadurch entstehen strukturreiche Randbereiche mit besonderem Artenwert.
Bedeutung für das Wild
Viele Arten nutzen Waldgrenzen als Wechselzone zwischen Deckung und Offenraum. Gerade im Gebirge und in Mittelgebirgslagen ist dieser Randraum ökologisch besonders spannend. Für Jäger ist er ein klassischer Beobachtungs- und Ansprachebereich.
Verwandte Begriffe