Waidwunde
Schwere, meist im Gescheidebereich liegende Schussverletzung mit verzögerter Todeswirkung.
Die Waidwunde bezeichnet eine schwere Verwundung im Bereich der Eingeweide. Sie führt oft zu schwierigen Nachsuchen, starkem Leiden des Stückes und einer deutlichen Entwertung des Wildbrets.
Treffer im Gescheide
Eine Waidwunde entsteht typischerweise durch einen Schuss in den Bauch- oder Gescheidebereich. Das Stück verendet häufig nicht sofort, sondern flüchtet oft noch weit. Der Begriff ist deshalb eng mit schwieriger Nachsuche und vermeidbarem Leiden verbunden.
Warum der Begriff so ernst ist
Waidwunden gelten jagdethisch als gravierender Fehler der Schussabgabe. Magen- und Darminhalt können die Körperhöhle verunreinigen und das Wildbret unbrauchbar machen. Für die Prüfung ist wichtig, dass solche Trefferlagen unter allen Umständen vermieden werden sollen.
Häufige Verwechslung
Nicht mit einem Kammertreffer verwechseln; die Waidwunde wirkt meist verzögert und erschwert die Nachsuche deutlich.
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