Vorhölle
Kein standardisierter Jagdbegriff; allenfalls bildhafte Bezeichnung für eine extrem unangenehme Lage.
Vorhölle gehört nicht zur üblichen Fachsprache des deutschen Jagdwesens. Wenn das Wort in jagdlichen Erzählungen auftaucht, dann eher metaphorisch für schwieriges Gelände, Chaos oder eine besonders belastende Situation.
Warum der Begriff unscharf ist
In der allgemeinen Sprache bezeichnet Vorhölle einen Zwischen- oder Leidensort im theologischen oder übertragenen Sinn. Ein bundeseinheitlicher Jagdbegriff ist daraus nicht geworden. Genau deshalb sollte man ihn in einem Jagdlexikon nur einordnend und vorsichtig erklären.
Sauber damit umgehen
Prüfungsrelevant sind klare Fachwörter zu Gelände, Jagdarten und Sicherheit, nicht dieses Bildwort. Wenn ein Ausdruck nicht sicher im Fachgebrauch verankert ist, sollte das offen benannt werden. Das schützt vor Halluzinationen und hält das Lexikon verlässlich.
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