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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Triangulation

Positionsbestimmung durch Messung von Richtungen oder Distanzen von mehreren Punkten aus.

Triangulation ist eine Methode zur Ortsbestimmung, die auch in Wildtierforschung und Telemetrie genutzt wird. Mehrere Bezugspunkte erlauben dabei eine genauere Einordnung als eine einzelne Beobachtung allein.

Grundprinzip der Methode

Bei der Triangulation werden Messungen von mindestens zwei oder drei bekannten Punkten aus miteinander verknüpft. Aus den entstehenden Linien oder Winkeln lässt sich der gesuchte Ort ableiten. Das Verfahren ist älter als moderne GPS-Technik, bleibt aber als Denkprinzip sehr wichtig.

Bezug zur Wildtiererfassung

In der Wildbiologie hilft Triangulation etwa bei Senderortung oder räumlicher Zuordnung von Beobachtungen. Sie verbessert die Genauigkeit von Daten und macht Bewegungsmuster nachvollziehbarer. Für Jagdschüler ist der Begriff vor allem als methodische Grundlage des Monitorings lehrreich.